Christine Ivanovic

Christine Ivanovic Christine Ivanovic wurde in Düsseldorf geboren und erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von 11 Jahren zunächst bei Herbert Heller, später bei Monika Krischker an der Musikschule Göppingen. Im Alter von 15 Jahren wurde sie Schülerin von Prof. Will Beh, dem langjährigen Konzertmeister der Stuttgarter Philharmoniker sowie ehemaligen Professor der Stuttgarter Musikhochschule. Mit 18 Jahren wechselte sie zu Ovidiu Abramovici und gewann in den folgenden Jahren mehrere erste Preise beim Landeswettbewerb Jugend Musiziert sowie beim Kirchheimer Musikpreis. Ihre studienvorbereitende Ausbildung erhielt sie bei Prof. Georg Baynov, der seinerzeit bei David Oistrach am Tschaikowsky-Konservatorium studiert hatte.

Studium

2005 nahm sie ihr Studium an der Hochschule für Musik in Saarbrücken in der Geigenklasse der renommierten Geigenpädagogin Prof. Ulrike Dierick auf, zu deren Schülern international bekannte Geiger/innen wie Isabelle Faust, Prof. Maria Egelhof und Prof. Hans-Peter Hofmann gehören. Sie ergänzte ihre Studien durch Meisterkurse bei Ivry Gitlis und Maxim Vengerov.

2007 wechselte sie an die Folkwang Universität der Künste in Essen zu Prof. Nana Jashvili, die am Tschaikowsky-Konservatorium Moskau bei dem legendären Geiger Leonid Kogan studiert und bereits im Alter von 17 Jahren den Thibaud-Wettbewerb in Paris gewonnen hatte, was ihre internationale Solistenkarriere begründete.

Während ihres Studiums in Essen gewann Christine Ivanovic den 1. Preis beim Lions-Musikpreis (Distrikt Süd-Mitte) sowie ein Probespiel bei den Essener Philharmonikern, woraufhin sie als Stipendiatin der Orchesterakademie der Essener Philharmoniker aufgenommen wurde.

Kammermusik

Sie spielte in den verschiedensten Besetzungen vom Duo bis zum Oktett und erhielt Kammermusikunterricht bei Prof. Eduard Brunner, Prof. Tatevik Mokatsian und bei Matthias Diener vom Minguet-Quartett. Wertvolle Impulse in der Interpretation Alter Musik erhielt sie von Prof. Christian Rieger, im Bereich der Neuen Musik von Prof. Gudrun Heyens.

Wettbewerbserfolge

Sie ist mehrfache erste Preisträgerin des Landeswettbewerbs Jugend Musiziert, des Kirchheimer Musikpreises sowie des Lions-Musikpreises.

Orchestererfahrung

Ihre ersten Erfahrungen im Orchesterspiel sammelte sie im Jugendsinfonieorchester der Musikschule Göppingen und dem Volkshochschulorchester Kirchheim; später spielte sie in der Jungen Philharmonie Ost-Württemberg, der Jungen Süddeutschen Philharmonie Esslingen und dem Brucknersinfonieorchester Stuttgart. 2001 wurde sie Mitglied des Landesjugendorchesters Baden- Württemberg.

Während ihrer Studienzeit spielte sie in der Jungen Deutschen Philharmonie, im Bottroper Kammerorchester sowie in der Philharmonie der Nationen unter der Leitung von Justus Frantz. Im Anschluss an ihr Stipendium der Orchesterakademie der Essener Philharmoniker erhielt sie eine Anstellung bei den Münchner Symphonikern, mit denen sie zwei Jahre lang regelmäßig im Gasteig, im Herkules-Saal und im Prinzregententheater München auftrat sowie auf Konzertreisen in den USA, in Österreich und der Schweiz unterwegs war. Seit 2014 spielt sie im Ensemble Musica Viva Stuttgart.

Als Konzertmeisterin...

...war sie bereits als Studentin im Orchester der Hochschule für Musik Saar unter der Leitung von Prof. Toshiyuki Kamioka (Generalmusikdirektor der Stadt Wuppertal) und des Hochschulorchesters der Folkwang Universität der Künste unter der Leitung von Prof. David de Villiers tätig.

Seit Mai 2014 ist sie Konzertmeisterin der Orchestervereinigung Sindelfingen, Anfang 2015 übernahm sie außerdem die Konzertmeisterstelle im Tübinger Ärzteorchester.

Lehrtätigkeit

Eine ihrer großen Leidenschaften gilt ihrer Tätigkeit als Geigenpädagogin, der sie schon seit über zehn Jahren nachgeht. Seit Februar 2014 hat sie einen Lehrauftrag an der Musikschule Ulm.