Christine Ivanovic

Christine Ivanovic

Rezensionen

"Christine Ivanovic besitzt im geigerischen Spiel Ausdruckskraft, die ihr hilft, auf der Bühne zu überzeugen"

-Prof. Ulrike Dierick


Ausschnitt aus der Besprechung des Preisträgerkonzertes des Kirchheimer Musikpreises:

"...Das Intermezzo aus Edouard Lalos Symphonie Espagnole op. 21 hatte sich Geigerin Christine Ivanovic ausgesucht. Eine gute Wahl, scheint doch diese temperamentvolle, virtuose Musik der jungen Künstlerin geradezu wie auf den Leib geschnitten zu sein. Ihr hoch musikalischer, bei allen technischen Anforderungen jedoch scheinbar müheloser Vortrag hinterließ ein zu Recht begeistertes Publikum."

-Florian Stegmaier, Kirchheimer Teckbote

"...Unglaublich sicher in der Interpretation und mit hoher Präzision nahm sie die Zuhörer mit auf eine Reise durch emotionale Höhen und Tiefen, strich mal strahlend bis zornig, mal hauchend-zart bis stiebend-atemlos. Keine Spur von einstudierter Routine, stattdessen viel Leben in diesem komplexen Stück, das durch ihr Können mitriss und Bravo-Rufe des Publikums provozierte."

-Ralph Gravenstein, Kirchheimer Teckbote

"...Mit großem Temperament und beeindruckender Virtuosität eröffnete dann Violinistin Christine Ivanovic die zweite Hälfte des Abends. Souverän meisterte sie die hohen technischen Ansprüche der effektvoll komponierten "Scherzo-Tarantella op. 16 von Henryk Wieniawski und wusste mit der Leichtfüßigkeit ihrer Darbietung das Publikum zu begeistern."

-Florian Stegmaier, Kirchheimer Teckbote


Besprechung von Mendelssohn-Bartholdys Violinkonzert e-moll op. 64:

"...vom ersten Ton an gewann sie die Gunst des Kirchheimer Publikums ob ihres verinnerlichten, der reinen Kunst dienenden Auftretens. Alle Bewegungen, ihr weich schwingender Bogenarm, das Anschmiegen des Instrumentes und die weiche, federnde Spannung des ganzen Körpers waren vollkommen auf die Musik ausgerichtet. Am meisten beeindruckte ihr beseelter, verinnerlichter und doch weit tragender Ton, der so gut zum Charakter des Komponisten passt. Das eröffnende, Weite atmende Thema erklang mit einem Schuss Verträumtheit und die fingerfertige Kadenz virtuos ohne Starallüren. Nach einem spannenden Übergang zum 2. Satz entführte Christine Ivanovic ihre Zuhörer in eine entrückte Welt, die viel von Wehmut durchzogen war. Umso witziger wirkte das spritzige Rondo, das mit seinen Trillerkaskaden flinke Finger und eine flüssige Bogenführung verlangte. Christine Ivanovic spielte sich in die Herzen der Kirchheimer und das Erlebnis dieses Konzertes dankte es ihr mit minutenlangem Beifall."

-Patrick Tröster, Kirchheimer Teckbote